Steph Geschrieben 27. Juli 2012 Geschrieben 27. Juli 2012 Nicht jeder findet das Ende eines bestimmten Filmes schlüssig oder hat hierzu einfach noch ein paar offenen Fragen, die eventuell von anderen Filmfans beantworten werden können. Da dies kein seltener Zustand ist, habe ich diesen Thread eröffnent. Hier könnt ihr eure persönliche Interpretation eines bestimmten Filmendes niederschreiben oder einfach Fragen, wie die anderen User das Ende bewertet haben. Vor allem bei aktuellen Filmen, solltet ihr auf die Spoiler-Funktion achten. Viel Spaß beim Diskutieren!
supersushi Geschrieben 27. Juli 2012 Geschrieben 27. Juli 2012 Gute Idee! Ich fang mal direkt an, da dieses Ende mich verwirrt, seit ich den Film gesehen hab: Inception Da dreht sich ja am Ende der Kreisel, der eigentlich zeigen soll, dass Leo sich nicht in einem Traum befindet. Allerdings wackelt der Kreisel und bevor sich zeigt, was genau damit passiert, endet der Film. Auch sieht man die Gesichter der Kinder nicht, was ja auch ein Zeichen dafür ist, dass es ein Traum ist. Heißt das also, dass der komplette Film nur ein Traum von Leo war? Oder wie soll ich das verstehen? ^^
Sonny Geschrieben 27. Juli 2012 Geschrieben 27. Juli 2012 Zu Inception: Es ist ja die Absicht des Regisseurs, dass man es versteht wie man es verstehen möchte. Frei interpretierbar halt. Dass DiCaprio aber den ganzen Film über in einem Traum ist, wage ich schwer zu bezweifeln. Auch wenn es theoretisch möglich ist und es sogar einen Hinweis darauf gibt (und zig Gegenhinweise^^). Ich denke eher dass er nur am Ende in der letzten Ebene festsitzt und das mit den Kindern nur im Traum ist, da die Kinder zB. ganz zufällig das gleiche anhaben und auf die gleiche Art spielen wie in seiner Erinnerung. Als Gegenhinweis kann man aber hinzufügen, dass er den ganzen Film über in den Träumen seinen Ehering an hatte, in der Wirklichkeit dann nicht. Und in der letzten Szenen hatte er ihn nicht an...
Steph Geschrieben 27. Juli 2012 Autor Geschrieben 27. Juli 2012 Zu Inception Ich sehe dies hier ähnlich wie Sonny. Meiner Meinung nach, sitzt Leo in der letzten Ebene fest und somit ist dies leider nur ein Traum. Der restliche Film war meines Erachtens aber "realität" (sofern man das hier so bezeichnen kann). Chripstopher Nolan spielt aber natürlich mit seinem Publikum gerne und erwartet hier quasi eine eigene Interpretation. Wobei ich bei Inception der Meinung bin, dass man sich diesen mehr als ein mal anschauen muss, um alle Raffinessen von Nolan zu entdecken. Eventuell wird dann auch das Ende etwas schlüssiger.
Deusfantasy Geschrieben 27. Juli 2012 Geschrieben 27. Juli 2012 Gute Idee!Ich fang mal direkt an, da dieses Ende mich verwirrt, seit ich den Film gesehen hab: Inception Da dreht sich ja am Ende der Kreisel, der eigentlich zeigen soll, dass Leo sich nicht in einem Traum befindet. Allerdings wackelt der Kreisel und bevor sich zeigt, was genau damit passiert, endet der Film. Auch sieht man die Gesichter der Kinder nicht, was ja auch ein Zeichen dafür ist, dass es ein Traum ist. Heißt das also, dass der komplette Film nur ein Traum von Leo war? Oder wie soll ich das verstehen? ^^ Nolan hat mal folgendes dazu gesagt: Es ist nicht wichtig ob der Kreisel sich weiter dreht oder nicht. Wichtig ist die Tatsache das Leo sich nicht umdreht um zu schauen ob er sich weiter dreht. Er ist einfach nur froh bei seinen Kindern zu sein und akzeptiert wo er sich gerade befindet, im Traum oder in der Realität. Diese Interpretation gefällt mir persönlich auch am meisten
Steph Geschrieben 27. Juli 2012 Autor Geschrieben 27. Juli 2012 Nolan hat mal folgendes dazu gesagt: Es ist nicht wichtig ob der Kreisel sich weiter dreht oder nicht. Wichtig ist die Tatsache das Leo sich nicht umdreht um zu schauen ob er sich weiter dreht. Er ist einfach nur froh bei seinen Kindern zu sein und akzeptiert wo er sich gerade befindet, im Traum oder in der Realität. Diese Interpretation gefällt mir persönlich auch am meisten Dies ist natürlich ein sehr schöner Blickwinkel von Nolan
supersushi Geschrieben 27. Juli 2012 Geschrieben 27. Juli 2012 Hmm, also ist das richtig so, dass ich verwirrt bin Danke euch. Dann werd ich Stephs Vorschlag mal beherzigen und mir den Film nochmal anschauen Vielleicht find ich ja noch mehr, was dann auch Sinn für mich macht ^^
Steph Geschrieben 27. Juli 2012 Autor Geschrieben 27. Juli 2012 Hmm, also ist das richtig so, dass ich verwirrt bin Danke euch.Dann werd ich Stephs Vorschlag mal beherzigen und mir den Film nochmal anschauen Vielleicht find ich ja noch mehr, was dann auch Sinn für mich macht ^^ Da wir grade bei Sinn sind, es gibt einen sehr hochgelobten Film, der für mich am Ende rein emotional überhaupt keinen Sinn ergeben hat. Ich rede hier von The Game von David Fincher. Klasse Regisseur, aber was hat der hier bitte für ein Ende hingewurfen? Sind wir doch mal ehrlich, nach dem ganzen "Spiel", welches Michael Dougles hier durchlebt hat, würde ich doch nicht so gelassen einen Cocktail trinken. Vor allem nach dem ich gedacht habe, mein Haus ist verwüstet wurden oder dass ich meinen eigenen Bruder ermordert habe! Mir ist bewusst, was die Moral dieses Filmes hier war. Das Spiel sollte Douglas daran hindern, wie sein Vater zu enden. Aber wie zum Teufel kann man nach der emotionalen Qual die er durchlebt hat, bitte so schwachsinnig gelassen reagieren!? Ist mir völlig unbegreiflich und hat den Film für mich völlig versaut und unglaubwürdig gemacht! Hier würde mich interessieren, wie andere mit dem Ende klar kamen?
Collin Geschrieben 27. Juli 2012 Geschrieben 27. Juli 2012 Inception Theorie Als die beteiligten durch die jeweiligen Kicks zurück in die jeweils höheren Traumebenen gebracht wurden, wachen alle als letztes in der Traumebene 1(die, wo der Van im Wasser landet) auf, bis auf Saito (der sich im Limbus befindet und Dom. Dom wird nicht aus dem Auto gezogen, was bedeutet, dass er im Auto ertrinkt. Was bedeute, dass auch er in den Limbus fällt. Er könnte also träumen, dass er Saito findet beide sich erschiessen und er zu seinen Kindern zurück kehrt. Er könnte ihn auch wirklich im Limbus gefunden haben (nicht ausgeschlossen, da sie so angeschlossen waren, dass sie sich immer im selben Traum befinden, also wohl auch im selben Limbus.), beide erschiessen sich und wachen im Flugzeug auf. Wie war das eigentlich noch mal? Wacht Dom nach 10 h im Flugzeug sowieso auf, Limbus hin Limbus her? Nur, dass für ihn im Traum Jahrzente vergehen? Er könnte träumen, dass er im Flugzeug aufwacht und seine Kinder sieht und dann nachdem die 10h reale Zeit um sind zusammen mit Saito aufwachen und sich dann aber an nichts mehr errinnern. Es hiess ja im Film, wenn man erwacht und im Traum ewig im Limbus war, dass Gehirn ''matsch'' ist. Als er zum Schluss seine Kinder wieder sieht, kann dasss doch eigentlich nur im Traum gewesen sein. Zum einen sitzen die Kinder an der selben Stelle, haben fast exakt die gleichen Klamotten an und sind kein Stück grösser, als an dem Tag, an dem er sie das letzte mal sah. Und das muss Jahre her sein. Zum anderen, als sie in dem Haus ankommen, wo sind die Eltern seiner toten Frau, mit denen er zum Anfang des Films telefoniert hatte? Haben die die kleinen Kinder allein gelassen? Konnte man eigentlich, wenn man sich im Limbus erschiesst gleich in der Realität aufwachen? Fischer ist vom Limbus auch erst in die nächst höhere Ebene und von da aus in die nächste. Allerdings wurde der auch von Allen Page geschubst und seinen Kick bekommen. Er wurde nicht getötet. Wenn man trotz Tötung nicht sofort in der Realität landet sondern dadurch auch erst eine Ebene höher landet, dann waren Dom und seine Frau, nachdem sie sich vom Zug haben überfahren lassen nicht in der Realität sondern einer anderen Traumebene und somit hatte seine Frau recht und ist durch ihren Fenstersprung in der Realität angekommen (oder einer Traumstufe höher) und Dom sitzt noch in seiner fest und glaubt er wäre in der Realität, was er dann aber nicht ist. Ich meine mich daran zu erinnern, dass Doms tote Frau zum Schluss in einer Szene zu Dom sagt (als sie Fischer aus dem Limbus zurückholen wollten) Dom solle da bleiben, sie möchte hier mit ihm alt werden. Da antwortete er so etwas wie: '' Aber das sind wir doch schon'' und dann sah man eine Szene, wie sie als altes Paar spazieren gehen und ihre Hände werden eingeblendet und man sieht, dass sie schon sehr sehr alt sind. Dom sagte ja auch zu Allen Page, dass sie 50 Jahre im Limbus waren. Aber die sind doch aus'm Limbus raus, als sie sich vom Zug überfahren lassen haben. Und da waren sie noch nicht alt. Wie passt das denn jetzt? Ach Nolan, da hast de schon ne guten Film gemacht, der viel Raum für Interpretationen lässt. Da fällt mir ein, im Film wird doch gesagt, dass der Totem soll zeigen, dass man sich ganz sicher nicht im Traum eines anderen befindet. Genauso sagt der eine das zu Ellen Page. Das würde ja heissen, egal ob der Kreisel zum Schluss kippt oder nicht, es ist kein Beweiss dafür, ob Dom träumt oder nicht. Wenn der Kreisel kippt würde das lediglich bedeutetn, dass er sich nicht im Traum eines anderen befindet. Er kann sich ja aber in seinem eigenen befinden.
MiniButMighty Geschrieben 28. Juli 2012 Geschrieben 28. Juli 2012 Inception Ende: Es wird nicht deutlich am Ende, ob es sich um Realität oder Traum handelt. Das ist vom Zuschauer frei interpretierbar
Collin Geschrieben 28. Juli 2012 Geschrieben 28. Juli 2012 Inception Ende: Es wird nicht deutlich am Ende, ob es sich um Realität oder Traum handelt. Das ist vom Zuschauer frei interpretierbar Da wären wir hier im Leben nicht drauf gekommen. :'>
MiniButMighty Geschrieben 28. Juli 2012 Geschrieben 28. Juli 2012 Da wären wir hier im Leben nicht drauf gekommen. :'> Wenn du dir die Posts auf der vorigen Seite durchliest, scheinen das ja nicht alle so zu sehen Deswegen hab ich es noch mal geschrieben.
Steph Geschrieben 29. Juli 2012 Autor Geschrieben 29. Juli 2012 Wenn du dir die Posts auf der vorigen Seite durchliest, scheinen das ja nicht alle so zu sehen Deswegen hab ich es noch mal geschrieben. Naja, nicht ganz. Auch ich habe geschrieben... Chripstopher Nolan spielt aber natürlich mit seinem Publikum gerne und erwartet hier quasi eine eigene Interpretation.
MiniButMighty Geschrieben 29. Juli 2012 Geschrieben 29. Juli 2012 Naja, nicht ganz. Auch ich habe geschrieben... Chripstopher Nolan spielt aber natürlich mit seinem Publikum gerne und erwartet hier quasi eine eigene Interpretation. War auch nicht auf deinen Post bezogen Dass du das auch so siehst, ist mir schon aufgefallen. Ich meinte nur, nicht alle auf der vorigen Seite sehen das so, darum hab ich es nochmal geschrieben. Außerdem hab ich keine Zeit mir alle Posts durchzulesen
Marloges Geschrieben 29. Juli 2012 Geschrieben 29. Juli 2012 Auch nochmal zum Inception Ende: Also ich hatte es ganz einfach so interpretiert dass sie es wirklich geschafft haben. Der Kreisel hatte nämlich leicht gewackelt und das ist halt quasi der Beweis^^ Aber die Interpreataion von Nolan finde ich sehr genial, damit kann ich leben Jetzt habe ich bock den nochmal zu gucken
Collin Geschrieben 29. Juli 2012 Geschrieben 29. Juli 2012 Auch nochmal zum Inception Ende: Also ich hatte es ganz einfach so interpretiert dass sie es wirklich geschafft haben. Der Kreisel hatte nämlich leicht gewackelt und das ist halt quasi der Beweis^^ Aber die Interpreataion von Nolan finde ich sehr genial, damit kann ich leben Jetzt habe ich bock den nochmal zu gucken Ein Beweis ist das nicht, denn es kann durchaus sein, dass Dom den ganzen Film nur träumt, da spricht auch einiges dafür. Und dann würde auch das wackeln des Kreisels zum Traum gehören. Der Kreisel dient auch nicht zwingend als Beweis weil es nicht sein Totem ist und im Film wird gesagt, dass jeder sein eigenen individuellen Totem braucht und der auch von keinem anderen angefasst werden darf, da er sonst seine Bedeutung verliert. Das der Kreisel am Schluss wackelt bevor die Szene abbricht diente mMn nur dazu, dass sich auch wirklich jeder fragt: Träumt Dom oder nicht. Denn nach dieser Szene haben sich das alle gefragt. Ohne diese Szene hätten viele sich diese Frage nach dem Kinobesuch gar nicht gestellt und gedacht er ist in der Realität bei seinen Kindern. Einige Dinge die im Film schon dagegen sprechen fallen einem beim ersten mal schauen gar nicht auf. Einen Beweis für eine Theorie, die alle anderen Theorien ausschliesst gibt es hier nicht. Das ist von Nolan so gewollt.
Sonny Geschrieben 30. Juli 2012 Geschrieben 30. Juli 2012 Zum Wackeln des Kreisels: Nolan hat gesagt, dass solche Kreisel öfters mal wackeln und dann wieder stabil stehen können. D.h. selbst das Wackeln ist interpretierbar und hat mehrere Folgemöglichkeiten.
R123Rob Geschrieben 16. September 2012 Geschrieben 16. September 2012 Wegen INCEPTION: Um es also kurz zu fassen: Der Zuschauer entscheidet für sich, was er glaubt über das Ende. Eine richtige Antwort und Lösung wird es da nie geben, was auch gut ist. CHRISTOPHER NOLAN ist ein FILM-GENIE erster Klasse. Da bekomme ich schon wieder Lust, mir den Film anzuschauen. Bester Film für mich der letzten Jahre.
Chemiker1 Geschrieben 9. Dezember 2012 Geschrieben 9. Dezember 2012 Da wir grade bei Sinn sind, es gibt einen sehr hochgelobten Film, der für mich am Ende rein emotional überhaupt keinen Sinn ergeben hat. Ich rede hier von The Game von David Fincher. Klasse Regisseur, aber was hat der hier bitte für ein Ende hingewurfen? Sind wir doch mal ehrlich, nach dem ganzen "Spiel", welches Michael Dougles hier durchlebt hat, würde ich doch nicht so gelassen einen Cocktail trinken. Vor allem nach dem ich gedacht habe, mein Haus ist verwüstet wurden oder dass ich meinen eigenen Bruder ermordert habe! Mir ist bewusst, was die Moral dieses Filmes hier war. Das Spiel sollte Douglas daran hindern, wie sein Vater zu enden. Aber wie zum Teufel kann man nach der emotionalen Qual die er durchlebt hat, bitte so schwachsinnig gelassen reagieren!? Ist mir völlig unbegreiflich und hat den Film für mich völlig versaut und unglaubwürdig gemacht! Hier würde mich interessieren, wie andere mit dem Ende klar kamen? Ich seh das so Nachdem er ja vom Dach gesprungen ist also mit seinem Leben abgeschlossen hat und danach erst versteht das "wirklich alles" Teil des Spiels war sieht er die Chance für einen Neuanfang. Die Figur ist ja schon am anfang des Films Emotional tod darum ja auch das Spiel als Geschenk. Wobei ich dir auch recht gebe ich kann mir nicht vorstellen das jemand überhaupt so emotional abstumpfen kann wie er am anfang des Films ist und dann die emotionen wieder entdeckt und trotzdem so gelassen bleibt. Ich würde zuerst mal meinen Bruder ordentlich vermöbeln und dann saufen.
Gast Geschrieben 9. Dezember 2012 Geschrieben 9. Dezember 2012 zu Inception gefällt mir der beitrag von deausfantasy mit nolans interpretationsmöglichkeit.. ich hätte mal eine frage.. was sagt ihr zum shutter island? ich hab ihn jetzt zum 3 mal gesehen und weiß echt nicht was ich von dem film halten soll.. das ende verwirrt mich total ist di caprio irre.. oder wirklich polizist.. wie seht ihr das?
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