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IGNORIERT

Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? + Bewertung


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Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb Trophäensammler:

aso okay ^^ so sind die geschmäcker halt verschieden ^^ den schluss fand ich aber doch etwas creepy.

 

Das Ende ist sicherlich positiv hervorzuheben. Aber den ganzen Film für diese 2 min aufzubauen fand ich viel zu wenig. Aber klar, Geschmäcker sind sehr verschieden. Das sieht man hier ja ganz gut ^_^

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Light-kun:

Apropos Horror-Remakes: Was haltet ihr so von dem neuen Pennywise im "It"-Remake?
(Bild im Spoiler)

  Unsichtbaren Inhalt anzeigen

https://horrorfuel.com/wp-content/uploads/2016/08/costume-edit.jpg

 

 

Sieht aus wie einer der vielen Clowns die momentan auf Amerikas Straßen rum laufen.... Der Original Pennywise sah ja wie ein Clown vom Kindergeburtstag aus. Das hat ihn auch so unschuldig und gleichzeitig bedrohlich wirken lassen. Das neue Kostüm sieht aus wie von einem Festival und es fehlt mir ein wenig diese Irreführung durch das Äußere. Ob es von diesem Film ein Remake geben muss ist eine andere Frage.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb BossTanaka:

 

Wuw. Erklärung please. :biggrin5:

 

Gerne. 

Spoiler

 

Also was mich am meisten gestört hat waren der kaum vorhandene Plot, sehr durchschnittliche schauspielerische Leistung, durchschnittliche Regie, die mich beide nicht überzeugen konnten, keine Erklärung der Motive der Charaktere und kaum entwickelte Charaktere an sich.

Das kann alles trotzdem noch funktionieren, wenn der Zuschauer mitgerissen wird. Hollywood schafft dies Heutzutage beim breiten Kinopublikum bestens auch wenn die Filme höchstens durchschnittlich sind. Der Film wird aber so behäbig und uninteressant erzählt, dass man fast bis zum Schluss darauf warten muss, dass die Spannung und auch das Interesse des Zuschauers wieder steigen.

 

Die Idee am Anfang des Filmes, dass es sich um etwas Übernatürliches handeln könnte ist gut und damit wird der Zuschauer teilweise auch gut beschäftigt. Nach dieser Entwicklung kommt aber lange Zeit gar nichts mehr. Anstatt zB die Geschichte ein wenig weiter zu entwickeln und so Spannung weiter ansteigen zu lassen, wurden stattdessen lange Passagen und großzügige Szenen gezeigt wie Scottie Madeleine/ Judy beschattet, mit immer den gleichen Nahaufnahmen und gleichen Gesichtsausdrücken von Scottie.

 

Oder, statt die Beziehung der Charaktere zu einander zu entwickeln oder ein wenig zu erklären, wurde Midge eingeführt, die bis auf den verrissenen Witz mit dem Gemälde wohl nur zeigen sollte was für n Ars.h Scottie eigentlich ist, bzw. wie traumatisiert er noch ist. Ansonsten bleibt sie nicht im Gedächtnis und ist für den Film zu vernachlässigen.

 

Die Beziehung zwischen Scotti und Maddie/ Judy fand ich durchweg hölzern und unterentwickelt. Als sie sich dann geküsst haben, kam es mir nicht wie eine natürliche (egal ob absehbare) Entwicklung vor (hallo Hollywood), sondern es wurde plump vorgesetzt nach dem Motto: die müssen sich lieben damit der Plot weitergeführt werden kann. Entsprechend unbeholfen waren die Kussszenen dann auch. 

 

Dazu kommen merkwürdige Dialoge und für mich unlogische Sachverhalte, wie zB: warum wurde Scottie so reingelegt? Was war seine Beziehung zum Auftraggeber? Warum wollte dieser seine Frau töten? Warum musste es so aufwendig passieren? Warum ist Madeleine/ Judy in der Stadt geblieben und hat so das Risko in Kauf genommen erkannt zu werden? Wie kann es sein dass Scotti Maddy nicht sofort erkennt? (Dieser Sachverhalt hatte etwas von einem Zeichentrickfilm, wo der Zuschauer die Verkleidete Person sofort erkennt, die Protagonist aber nicht). Die Beantwortung oder Andeutung des ein oder anderen wäre für das Interesse des Zuschauers gut gewesen. 

 

Die letzten 30-40 Minuten wurden dann zwar besser, aber der Film baut den letzten Akt nicht gut genug auf. Es ist kein echtes Finale wo sich alles zuspitzt und die Spannung ihren Höhepunkt erreicht. So wirkte die Obsession Scotties erzwungen und vorgesetzt und war für mich wieder keine natürlich Entwicklung während des Filmes. Die Reaktionen Judies auf diese Obsession waren für mich dann auch eher unfreiwillig komisch. Vermutlich war sie von dieser "Entwicklung" genau so überrascht wie ich. Natürlich ist das Bild der Frau 1958 noch ein anderes aber eine so naive und charakterlose Darstellung von Frauen (Midge schließe ich mit ein) fand ich trotzdem zu eindimensional und einfach damit der Film funktioniert. Der Tod Judies war dann auch iwie passend. Nicht schlüssig und eher unfreiwillig komisch. So war ads Ende kein Drama für mich, weil die Charaktere es nie geschafft haben, dass ich mich für sie interessiere.

 

 

Würde mich jetzt aber auch interessieren wie du den Film bewertet hast und wie du den siehst. 

 

 

Bearbeitet von LoneStar1983
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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb fifa_niman:

Ja, durchschnittliche Kost. Ich würde jetzt nicht behaupten, das ist ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss. Zuhause sieht er wahrscheinlich nicht so gut aus, aber trotzdem. Ich denke nur für eingefleischte Anhäger des MCU.

Oh ha, dann müssen die DCU Filme für dich ja unterste Schublade sein. Werde den nächste Woche sehen. 

 

vor einer Stunde schrieb Trophäensammler:

hm dachte ich mir schon, naja das steel kommt so oder so in die steel sammlung ^^ hab aber vor kino ankündigung mal bissl geforscht, gibt ja in deutschland oder auch generell als import extrem wenig Comics zu Strange, war ich doch etwas verblüfft das die nen FIlm machen wo es nur ne handvoll Comics zu gibt.

 

@Kumbao hat völlig recht. Strange ist eine feste Größe bei Marvel. Er taucht ständig in verschiedenen Serien auf. Er ist auch bei so ziemlich allen Cosmic Events von Marvel dabei (also Stories die eher außerhalb der Erde spielen). U.a. auch in der Infinity Saga. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Trophäensammler:

 

 

echt? kenne mich mit Comics oder allgemein Marvel usw. nicht so sonderlich aus, aber wenn ich bedenke das es von Spiderman und co. zb. extrem viele Comics gibt und bei Strange nur ne Handvoll das man gleich nen Film daraus macht, fand ich schon etwas merkwürdig ^^ aber wollte sowieso demnächst mit Comics anfangen, denke aber es wird eher bei Walking Dead der anfang gemacht was Comics angeht.

 

Also er hat sicherlich nicht so viele Comics wie Spidey oder Wolverine zB. Aber das sind auch mit die populärsten Figuren. Da es den Charakter schon seit den 60gern gibt, gibt es sicherlich schon einige Serien von und mit ihm. Was es in Dtld. so gibt kann ich allerdings nicht wirklich sagen. Du musst Strange als Link zwischen der Erde und allem außerhalb der Erde sehen. D.h. sobald etwas außerhalb der Erde passiert ist er eigentlich dabei. Und wie gesagt bei den großen Marvel Comic Events ist er eigentlich immer dabei und er ist ein Mitglied der Marvel Illuminati. 

 

Wenn du mit den Walking Dead Comics anfangen willst, hoffe ich mal, dass du die Serie nicht gesehen hast. Der Qualitätsunterschied ist imens. Die Comics sind ok bis gut, die Serie ist dazu im Vergleich kaum zu ertragen. Ist n bisschen übertrieben, aber ich war schon ziemlich geschockt über die Umsetzung als Serie. Welche Comic Zombie Serie mir besser gefallen hat war Crossed. 

Bearbeitet von LoneStar1983
Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Trophäensammler:

bis Staffel 5 habe ich alle gesehen mir fehlt nur noch S6&7 halt, es gibt ja momentan diese Kompendum Comics für glatte 50 € und überall lese ich das diese Comic Reihe der hammer sein soll, und da ich TWD eh schon gucke dachte ich warum nicht mit Comics anfangen und miteinander vergleichen, klingt bei dir aber ziehmlich zerreißerisch das ganze.

 

Also Strange an sich finde ich ganz cool als Char, aber hab mich nur gewundert über die wenige anzahl an comics halt ^^ aber gut zu wissen das er für das äußere zuständig ist, das macht die sache beim gucken vllt. leichter zu verstehen warum die häuser so inception ´mäßig aussehen.

 

Nun, ich habe nichts gegen künstlerische Freiheiten bei der Umsetzung eines Mediums in ein anderes. Ich finde es oft sogar besser wenn die Umsetzung etwas abweicht, damit Kenner des Originalmaterials etwas neues bekommen. Aber um die Umsetzung des TWD Comics mal ins Verhältnis zu setzten: Die erste Staffel mit 7 Folgen basiert auf 6-7 Heften und die Staffel fand ich auch noch ganz gut. Es gab ein paar Sachen die mich störten, aber nichts um die Serie nicht weiter zu gucken. Die zweite Staffel mit 13 Folgen basiert auf 2.5 Heften (so weit ich das richtig erinnere). Den fehlenden Inhalt aus der Vorlage könnte man mit guten Schauspielern, guten Dialogen und Action wieder wettmachen, aber das hat die Serie für mich nicht mal ansatzweise geschafft. Ich hab mich noch gequält die letzte Folge zu gucken aber danach war Schluss. 

 

Hmm, also ob das jetzt so wenige sind weiß ich gar nicht. Hier mal ne Übersicht:

 

https://crushingkrisis.com/crushing-comics-guide-collecting-marvel-comic-books/the-definitive-doctor-strange-collecting-guide-and-reading-order/

 

Ich kenne noch keine Trailer aber gut geklaut muss ja nichts schlechtes sein. Hat Inception doch auch ganz gut ;) 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Trophäensammler:

 

Also TWD an sich also die Thematik, Schauspiel, Setting, Soundtrack usw. finde ich gut umgesetzt, was ich nicht gut finde ist (was ich schonmal geschrieben habe) das es keine erklärung gibt für diese apokalypse, das fehlt mir einfach, vllt. bin ich in der hinsicht einfach zu penibel und pingelig, aber wenn man versucht etwas realistisch darzustellen möchte ich halt wissen wieso das alles passiert ist ^^ bei World War Z (auch wenn der Film hier nicht gut ankommt) oder Contagion hat das mit der Erklärung doch auch gut geklappt, wenn es aber von anfgang nicht beabsichtigt war eine erklärung abzuliefern dann ist das natürlich logisch das da nix mehr kommen wird, und die gewaltspritze von staffel zu staffel nervt auch langsam, bin zwar ein großer freund von splatter filmen ect. aber TWD versucht zumindest tiefer gehen zu wollen, und da macht der gewalt grad zwar sinn, aber irgendwie wirkt das alles sehr flach dargestellt, kommt mir halt so vor als wenn man versucht "wie weit können wir gehen bis man TWD verbieten möchte" und ehrlich gesagt warte ich schon auf das ende der Serie ^^ ... danke für die übersicht der Comics :)

 

Joa, eine Erklärung ist ganz nett, aber für mich in solchen Filmen/ Serien nicht so wichtig. Das Thema ist ja eher: was passiert wenn es Zombies geben würde. Wie es dazu also kommt ist zweitrangig, weil man es ja nicht mehr verhindern kann. Mir ist aufgefallen, dass der Grund eines solchen Ausbruchs oft dann gezeigt wird, wenn am Ende oder im Laufe des Filmes eine Heilung/ Lösung gefunden wird. zB WW Z und I am Legend. Wenn es aber eine Lösung gibt, fällt bei einigen Zuschauern vielleicht die Spannung ab weil sie wissen, dass es mehr oder weniger ein Happy End geben wird. Wird der Grund nicht genannt, lässt man die Zuschauer im Ungewissen wie es am Ende ausgehen wird. Gerade bei Serien halte ich die Ungewissheit über die Zukunft für ein starkes Stilmittel. 

 

Zu TWD. Also die Zombie Szenen wirkten auf mich sehr dosiert und vorhersehbar. Es musste mindestens eine Zombie Action pro Folge geben damit die Serie ihrem Namen gerecht wird und wann ein Zombie auftauchte hat man idR schon lange im Voraus erahnen können. Die Darstellung in den Comics ist aber durchaus ähnlich. Mit irgendwas müssen die Zuschauer doch geködert werden ;) Zwischen diesen Zombie Actionen gab es für meinen Geschmack viel zu viel Leerlauf, unsinnige und sich wiederholende Dialoge und am schlimmsten: die Story dümpelte vor sich hin ohne voran zu kommen. Den Vogel abgeschossen hat dann die Szene mit dem Zombie, der in einen Brunnen reingefallen war. Wer solche Szenen schreibt sollte sich einen anderen Beruf suchen. Aber gut, entweder man mag die Serie oder halt nicht. Eine ausführlichere Bewertung der ersten beiden Staffel geistert hier im Thread noch rum. Ich hatte große Erwartungen an die Serie, auch aufgrund der Vorlage, und ich schätze das war mein Fehler. Ich hab auch gelesen, dass der Show Runner der ersten Staffel nicht mehr bei der Zweiten dabei war. Das würde den großen Qualitätsunterschied der ersten beiden Staffeln erklären, sowohl was die Story als auch die Produktion angeht. 

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Geschrieben

Dawn of the Dead - 4/10

(1978, George A. Romero)

 

vor 6 Stunden schrieb Deusfantasy:

Da sind wir uns sogar fast einig. Ich hab noch einen Punkt mehr bei Zodiac :D 

 

Joa das könnte noch kommen ;) Hab den das erste Mal gesehen und auf deutsch. Fincher gehört ja zu meinen Favoriten also durchaus möglich dass er mir beim nächsten gucken noch besser gefällt, wenn ich ihn im OT gucke. In seinen Filmen gibt es immer so Details die einem erst nach mehrmaligem schauen auffallen, wie zB die Anspeilung auf Dirty Harry. Da ich mitlerweile alle seine Filme gesehen habe, ist mir diese Anspielung zum Glück nicht entgangen. Er hat es aber auch drauf angelegt.  

 

vor 2 Stunden schrieb Trophäensammler:

Exodus klingt ja sehr niederschmetternd, magste mir sagen was dich an den Film gestört hat? fand ihn eig. ziehmlich gut, auch Bale spielte seine rolle sehr gut fand ich :)

 

 

Also niederschmetternd wäre eine 2-4 würd ich sagen. Eine 5 ist ja einfach durchschnittlich. Weiß nicht wie es Deusy ging aber bis auf die Bilder und Bale hatte der Film nichts zu bieten. Ganz schlimm empfand ich zB Ramses. Insgesamt hat sich Scott zu sehr auf die Bilder und Plagen verlassen und zu wenig mit den Figuren und dem Plot gemacht. Sie sind eindimensional und wenig bis gar nicht entwickelt. Er hat sich darauf ausgeruht, dass wohl jeder die Hauptfiguren kennt und man nichts mehr zu ihnen zu sagen hat. Auch hätte ich mir authentischere Schauspieler gewünscht. 

Geschrieben

Dr. Strange - 7,5/10

(2016, Scott Derrickson)

 

vor 15 Stunden schrieb Trophäensammler:

ja ok vllt. war die wortwahl nicht gerade gut gewählt das stimmt ^^ aber ne 5 finde ich dennoch zu wenig, immerhin haben die Darsteller alle einen gut job hingeblättert, die Storyline war ja bekannt und man wusste auf was man sich anließ, finde die umsetzung und den soundtrack auch sehr gut gemacht, welche schauspieler hätteste dir denn gewünscht? Russel Crow hätte ich mir noch sehr gut vorstellen können, immerhin war er bei Gladiator und Noah auch sehr gut gewesen.

 

Genau, die Storyline war bekannt. Dem Zuschauer also nur etwas bereits Bekanntes aufzuwärmen ist keine besondere Leistung. Und die Umsetzung ist aber schon recht frei, bzw. Kinderfreundlich gewesen, wie zB der Grund für das Exil oder das der brennende Busch zwar da war er aber mit einem Kind gesprochen hat. Bei der Sache mit dem Exil fehlte mir zB völlig das Emotionale. Alles läuft ruhig, unaufgeregt und zivilisiert ab. Also einen bestimmten Schauspieler hätte ich mir gar nicht gewünscht. Es hätten auch Unbekannte sein können. Ich schätze mal das große Budget hat die Produzenten dazu veranlasst auf bekannte Schauspieler zu setzten.  

 

vor 1 Stunde schrieb Kumbao:

Vielen geht es bei der Exodus Kritik darum, dass man gerne nordafrikanische (oder zumindest dunkelhäutigere) Darsteller gehabt hätte.

 

Genau das. Wenigstens Aaron Paul, Sigourney Weaver und Ben Kingsley hätte man locker ersetzten können. 

 

vor 41 Minuten schrieb xXdanteXx:

jupp das allseits beliebte whitewashing in hollywood war der größte kritikpunkt an dem film. aus diesem grund werde ich auch die realverfilmung von der " der dunkle turm saga" und ghost in the shell meiden wie der teufle das weihwasser. zumal die rassismus geschichte aus den turm bücher dadurch entschärft wird. manchmal ist es eben besser sich an die vorlage zu halten und auf die schwarzenqoute in filmen zu scheißen oder man lässt es einfach.

 

Die Veränderung von Charakteren gefällt mir auch nicht. Ich sehe dafür auch keine andere Veranlassung als mehr Geld verdienen zu wollen indem man versucht ein breiteres Publikum anzusprechen. Ob dann die Authentizität der Charaktere verloren geht ist völlig egal. Das letzte Beispiel wäre für mich Deadshot aus Suicide Squad. Völlig unnötig und keine Verbesserung oder Bereicherung des Charakters. Sie brauchten ein Zugpferd und da schien Will Smith die Lösung zu sein. Mir gefällt der eigentliche Deadshot wesentlich besser.

Bei der dunklem Turm Saga bin ich auch gespannt wie sie es lösen wollen. Das erste Buch wird noch kein großes Problem darstellen. Spätestens aber wenn Susannah Dean auftaucht wird es interessant. Ich mag Idris Elba als Schauspieler. Aber während die Rolle von Heimdal auch von einem Chinesen gespielt werden könnte halte ich die Besetzung in den dunklen Turm Filmen als unnötig und etwas problematisch, aus dem selben Grund wie du. MMn ist es was Charaktere angeht immer besser sich an die Vorlage zu halten. Immerhin hat sich der Autor ja was bei der Gestaltung seiner Charaktere gedacht und zwar bestimmt nicht sie austauschbar zu machen um mehr Karten an der Kinokasse zu verkaufen. Anime Verfilmungen aus den USA erspar ich mir grundsätzlich ;)

 

Geschrieben

Dickste Freunde - 5/10

(2011, Ron Howard)

 

Zu Mr. Smith geht nach Waschington:

vor 14 Stunden schrieb Deusfantasy:

Mich hat der Film wirklich begeistert zurückgelassen. Das Ende mit einem überragenden Stewart war awesome. Da geh ich auf jeden Fall mindestens noch einen halben Punkt höher.

Allgemein bin ich überrascht, wie gut mir Filme von Capra gefallen. Hab zwei weitere gesehen und beide stehen bei 9 bzw. 10 Punkten. Unglaublich toller Regisseur.

 

War auch sehr positiv überrascht von dem Film. Die Endsequenz (sag ich mal) fand ich auch sehr gut. Überhaupt die ganzen Hintergründe und Entwicklungen fand ich super. Das Ende wiederum fand ich etwas zu viel Hollywood,

Spoiler

als dann Senator Paine doch noch einknickt, alles zugibt und Smith somit erst sein Ziel erreicht. Das wirkte zumindest etwas einfallslos. Da hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, sprich eine Lösung auf die Smith selbst kommt und somit durch die eigene Leistung gewinnt. So wirkte das Ende etwas abrupt für mich weil es fast aus dem nichts kam. Auch gab es dem Film den Nachgeschmack, dass man ohne die Korrupten so oder so nicht gewinnen kann. Kann natürlich auch Absicht gewesen sein, denn die Lage schien aussichtslos und auf einmal geht Smith als Held hervor obwohl er noch vor Sekunden Staatsfeind Nr. 1 war. Damals war des Ende evtl. positiv überraschend.

 

Von Capra werde ich bestimmt weitere Filme gucken. Das der Film 1939 spielt, merkt man eigentlich nur einerseits an der, aus heutiger Sicht, ungewohnten Schauspielerei und den Bildern teilweise, die diese nostalgische Aura versprühen. Heute würde der Film aber genau so immer noch sehr gut funktionieren. 

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Geschrieben

Capote - 8,5/10

( 2005, Benett Miller)

 

Philip Seymour Hoffman, spielt einfach grandios.

 

Ex Machina - 8/10

(2015, Alex Garland)

 

Nightcrawler - 8/10

(2014, Dan Gilroy)

 

Ein fantastischer Jake Gyllenhaal. Durch diesen Film ist er endgültig in die Riege meiner Lieblingsschauspieler aufgestiegen. 

 

Snitch - Ein riskanter Deal - 6/10

(2013, Ric Roman Waugh)

 

The Rock mal in einer menschlichen Rolle. Macht er ganz gut. 

 

Turbo Kid - 6,5/10

(2015, Rancois Simrad, Anouk Whissell, Yoann-Karl Whissell)

 

Teilweise ist der Rhythmus in den Szenen ein wenig off, was die Zahl der Regisseure erklären könnte. Super Soundtrack. 

 

Sporlight - 7,5/10

(2015, Tom McCarthy)

 

Nach einer etwas holprigen Einführung steigert sich der Film. Mark Ruffalo stach für mich heraus. 

 

Green Zone - 6/10

(2010, Paul Greengrass)

 

 

Zu Vertigo:
Ich pack das mal in Spoiler.

Spoiler


 

Am 11.11.2016 um 15:07 schrieb BossTanaka:

[1] Erstmal danke für deine ausführliche Meinung. Also den Einstieg deiner Kritik finde ich schon mal ziemlich brutal. Kaum vorhandener Plot, sehr durchschnittliche schauspielerische Leistung, durchschnittliche Regie... für solche Aussagen könntest du an einer Filmhochschule exmatrikuliert werden. ;D Nein Quatsch, Spaß beiseite. Okay, dass der Plot zu dünn ist, kann ich persönlich nicht nachvollziehen, da in den gut zwei Stunden doch allerhand passiert. Andererseits kann dir das halt mit jedem Film passieren, dass dich die Geschichte einfach nicht mitreißen kann, egal ob bei Filmen von damals oder von heute (seit wann schafft Hollywood das denn bitte heutzutage so gut? Also ich habe aus den letzten Jahren hunderte schnarchlangweilige Filme gesehen ^^). Dass du die Regie bemängelst, dafür habe ich weniger Verständnis. ;b Hitchcock befand sich in den 50ern auf dem Höhepunkt seiner langen (und durchaus schwankenden) Karriere, seine Filme in dieser Zeit waren technisch und künstlerisch innovativ und sprachen gleichermaßen den Intellekt sowie den Unterhaltungsfaktor an. Beispielsweise der nach dem Film benannte Vertigo-Effekt, den Hitchcock einsetzt, um mit den Ängsten seines Protagonistens zu spielen, sowas gab es vorher nicht auf diese Weise und bleibt unvergessen, zumal man ihn bis heute verwendet, um einen besonderen Tiefeneffekt vorzutäuschen.

 

 

Die Regiearbeit als durchschnittlich zu bewerten heißt in diesem Fall, dass ich sie nicht außergewöhnlich oder besonders ansprechend fand. Sie hat ihren Zweck erfüllt und hat die Darstellung des Films sicherlich so transportiert wie Hitchcock es wollte. Da mir der Ablauf im Film aber zu statisch und oft uninteressant erschien, empfand ich die Regie nicht so doll. Bin leider kein Filmstudent also seziere ich die Szenen bestimmt nicht so detailliert wie du (ihr) ;)

Stimmt, die Geschichte konnte mich nur streckenweise mitreißen. Das im Film aber "viel" passiert würde ich nicht sagen. Mein empfinden wird sicherlich von den langen und wiederholenden Szenen und Kameraeinstellungen beeinflusst.

Also Hollywood schafft es mit sehr durchschnittlichen Filmen, die ich immer öfter unter aller Sau finde, durchaus ein Publikum mitzureißen. Als Beispiele mal Jurassic World und Suicide Squad. Die sind zwar "schnarchlangweilig" aber vielen Zuschauern gefällt es. 

Das Hitchcock an sich zu der Elite gehört streite ich nicht ab. In diesem Film hat mich vermutlich der künstlerische und unterhalsame Faktor nicht erwischt. Das mit dem Vertigo Effekt wusste ich zB nicht, gleichwohl gefallen mir solche Details zu Filmen sehr. Das dieser Effekt diesem Film entspringt ist zwar beachtlich, aber der Einsatz hat mich nicht immer Überzeugt. In einer Szene steigt er auf einen Stuhl und der Effekt tritt wieder ein als Zeichen dass er immernoch traumatisiert ist. Das kam leider für mich ungewollt komisch rüber. 

 

Am 11.11.2016 um 15:07 schrieb BossTanaka:

[2] Mit dem "Übernatürlichem" meinst du die Sache mit Madeleine / Judy? Hitchcock war eigentlich weniger für Irrationalität bekannt, sondern vielmehr bediente er sich Aspekten der Psychoanalyse Freuds oder C. G. Jungs, die Suche nach der Identität und sowas... das jetzt auszuführen, ginge etwas zu weit. Was ich allerdings viel wichtiger finde - Hitchcock beherrschte es meisterhaft, den Zuschauer in den Film einzubinden. Ein gängiges Mittel war (oder ist), den Zuschauer nur so viel wissen zu lassen wie der Protagonist weiß - du kannst quasi in dessen Haut schlüpfen und spekulieren - wer ist das Mädchen, das der Geliebten so ähnelt? etc. Ab einem gewissen Punkt bricht Hitchcock allerdings gerne mit dieser Methode, er lässt den Zuschauer in eine andere Figur schlüpfen und füttert ihn so mit neuen Informationen, die die vorherige Figur nicht kennt. Du weißt eventuell nun, dass der Protagonist sich ins Unglück stürzen wird und du kannst nichts mehr dagegen tun. ^^ Ich weiß leider nicht mehr, inwieweit dies bei Vertigo der Fall ist - wie gesagt, ist schon wieder etwas her -, ich will nur sagen, solche Kniffe machten Hitchcock aus und machen ihn für mich zu einem der besten Geschichtenerzähler überhaupt. Vielleicht kannst du daher meine Verwunderung etwas verstehen.

 

 

Das Übernatürliche (Madeleine/Judy) wird dem Zuschauer am Anfang des Filmes als eine Möglichkeit suggeriert. Als irrational empfand ich da nichts. MMn verunsicherte Hitchcock den Zuschauer damit etwas bevor er es auflöste, was mir gut gefiel. Das macht er, wie du erwähnst, in dem man nur wusste was Scottie wusste und somit miträtselte was passiert sein könnte und ob es wirklich übernatürlich ist oder nicht. Persönlich gefällt mir der Ansatz, nicht sofort alles im Film zu wissen. Das gibt die Möglichkeit sich während des Guckens mit dem Film intensiver auseinanderzusetzen als einfach nur zu konsumieren. 

Meine Kritik ist also eher, dass dieser Umstand zu früh aufgedeckt wurde und somit für mich das Interesse am Film auch abnahm. Dazu fällt mir zB Ex Machina ein. Die ganze Zeit wollte ich wisse was das genau für ein Experiment ist, weil das was man sah offensichtlich nicht alles war. Das wurde erst fast am Ende des Filmes aufgeklärt und so konnte die Spannung im Film stetig steigen. Das fehlte mir bei Vertigo, bzw. war etwas zu wenig. 

 

Am 11.11.2016 um 15:07 schrieb BossTanaka:

[3] Hm, empfand ich persönlich auch nicht so. James Stewart war jetzt nicht unbedingt Cary Grant, aber seine Darstellung von ihm und Kim Novak als Liebespaar fand ich schon glaubwürdig. Solche Dinge kann man natürlich unterschiedlich wahrnehmen.

 

Ich denke auch, dass das zum gewissen Grad im Auge des Betrachters liegt. Mir schien aber auch die Darstellung der Beiden im gesamten Film etwas unterkühlt. Vielleicht liegt es auch daran, dass solche älteren Filme teilweise etwas ungewohnt sind. 

 

Am 11.11.2016 um 15:07 schrieb BossTanaka:

[4] Wurde Scottie nicht einfach nur von seinem Freund benutzt? Dieser Freund wollte doch, dass Scottie seine Frau Madeleine beschattet. Die bringt sich um, indem sie vom Kirchendach springt. In Wirklichkeit war das allerdings nicht seine Frau Madeleine sondern Judy, die ihr sehr ähnlich sieht. Der Freund hatte seine Frau schon vorher umgebracht und wollte mit deren Nachlass nach Europa abhauen. Judy sprang also gar nicht, was Scottie auf Grund seiner Höhenangst nicht aus nächster Nähe sehen konnte und sein Freund hatte einfach nur die Leiche seiner Frau unten hingelegt. So sah es nach Selbstmord aus, er - sein Freund - hatte einen Zeugen dafür, der tatsächliche Mord würde nie auffliegen. Judy hatte sich allerdings in Scottie verliebt und vielleicht ließ sie es darauf ankommen, dass er sie wiedersieht.

 

Ja genau. Er wurde von ihm einfach benutzt. Im Film wird nahegelegt, dass sich die beiden gut kennen. Warum also wollte er Scottie so reinlegen? (Hat er ihm etwas getan?) Als Sündenbock hätte er doch auch einen Fremden engagieren können. Da hatte ich erwartet, dass es dafür einen Grund gibt. War mir etwas zu plump. 

Das er mit dem Nachlass einfach weg wollte erschien mir wie ein schnelles Motiv damit das vom Zuschauer nicht näher hinterfragt werden soll. Bisschen mehr Hintergrund hätte mir besser gefallen. Das der Mord aber so aufwenig passierte, (niemand hat Scotties Freund dabei gesehen als er die Leiche dort raufschleppte, aber die Nonne hat Scottie und Judy dann sofort gesehen als sie dort hochliefen) hat wenig Sinn und soll nur den "Vertigo Effekt" wieder ins Spiel bringen. Erneut, fand ich nicht gut gelöst.

In Bezug auf Judy spekulierst du auch ein wenig. Wahrscheinlich hast du sogar recht, aber der Freund von Scottie hätte eigentlich darauf bestehen müssen, dass sie verschwindet oder er sie verschwinden lässt, war sie doch mehr oder weniger das einzige Risiko. Das erschien mir zu bequem nur damit der Plot weiter gehen kann. Das Scottie sie nicht sofort erkennt gefiel mir ebenfalls nicht. 

 

Am 11.11.2016 um 15:07 schrieb BossTanaka:

[5] Was für eine Obsession meinst du? Und wieso war Judys Tod nicht schlüssig? Dass sie dieses Mal wirklich vom Kirchendach stürzt, ist ja ein Unfall. Und die Rolle der Frau war bei Hitchcock eigentlich immer eine ziemlich große Sache. ^^ Aber das ist schon wieder ein Thema für sich.

 

Wie gesagt, ich finde deine Bewertung etwas hart. Aber gut, auch wenn ich manches nicht nachvollziehen kann, gehen hier die Ansichten wohl einfach etwas auseinander. Kommt vor. ^^

 

Ich meine die Obsession von Scottie mit Judy. Er wollte aus ihr ja eine zweite Maddy machen. Das Unschlüssige empfand ich im Ablauf wie Judy dann gestorben ist. Es wirkte iwie alles nicht so überzeugend. Der Absturz selbst wirkte wie ein Ausrutscher. Nachdem sich der Film relativ viel Zeit gelassen hat und einige Szenen (für mich unnötig) in die länge zog, hätte ich mir ein etwas stimmigeres Ende gewünscht. So wirkte es sogar ein wenig überhastet.

 

Da ich erst kürzlich eine Reportage über Hitchcock gesehen habe, würde ich auch sagen, dass das Thema Frauen bei ihm vor und hinter der Kamera ein besonderes war.

 

Ich gebe zu dass meine Bewertung vielleicht wirklich etwas zu hart ist, das lag aber auch an meiner Erwartungshaltung, die im Endeffekt dem Film nicht zu Gute kam. Auch bewerte ich Filme von fähigen Filmemachern etwas strenger als 08/15 Filme. Ist evtl. etwas unfair aber das kommt mit einem höheren Anspruch fast automatisch.

 

Auffällig ist jedoch dass du scheinbar viele Hitchcock Filme kennst und somit auch ihn besser kennst, was er wie und warum in seinen Filmen macht . Mir fehlt dieser Zugang aus Mangel an gesehenen Filmen von ihm und mangelndem Hintergrundwissen zu seinen Filmen. 


 

 

Geschrieben

Final Call - 6/10

(2004, David R. Ellis)

 

Spoiler

Da der Film sich nicht allzu ernst nimmt, sollte man das auch nicht. Hat einige Schwächen aber schafft es trotzdem zu unterhalten, wenn man diese ein wenig übersehen kann. Kopf aus und los. Der Film erinnert an Phone Booth - Nicht auflegen, ohne seine Klasse oder Spannung zu erreichen. 

 

Legend - 5/10

(2015, Brian Helgeland)

 

Spoiler

Tom Hardy ist ganz gut in dem Film, auch ist der Film ganz gut gemacht, den Rest fand ich sehr zäh und uninteressant. Hätte man viel mehr draus machen können. So bleibt der Film eine Tom Hardy show, dem vor allem der Bezug zur Vorlage und die richtige Darstellung einiger Charaktere fehlt, welche dem Film sicher gut getan hätten. Hatte mir wesentlich mehr versprochen. Ohne bestehende Vorlage hätte der Film evtl. einen Punkt mehr erhalten. 

 

The Iceman - 5/10

(2012, Ariel Vromen)

Spoiler

Trotz einiger namhafter Hollywood Schauspieler ein sehr durchschnittlicher Film, ohne echte Höhepunkte. Die Schauspieler retten den Film zwar vor einem total Ausfall, aber ansonsten hat der Film nicht viel zu bieten, vor allem inhaltlich nicht. Insgesamt hält sich der Film nur wage an die Buchvorlage und verdreht völlig unnötig einige Tatsachen. Auch hier wäre aufgrund der Vorlage deutlich mehr drin gewesen. Vor allem fehlen mMn auch wichtige Details zu den Charakteren aus der Vorlage. 

 

 

The Way Back - 7/10

(2010, Peter Weir)

 

Spoiler

Vor dem Hintergrund des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte ein Drama, welches den menschlichen Überlebenswillen aber auch die Bereitschaft bzw. Verweigerung zur Menschlichkeit und Güte in einer Überlebenssituation sondergleichen zeigt. Der Film ist vielleicht etwas zu lang und es fehlte mir u.a. ein wenig die angemessenen Stimmung innerhalb der Gruppe. Dennoch fand ich ihn authentisch und unterhaltsam mit guten Bildern. 

 

Die Vorahnung - 3/10

(2007, Mennan Yapo)

 

Spoiler

Die Idee des Filmes klangt ganz gut, die Umsetzung war es leider nicht. Mir schienen einige Sachen zu genügsam und albern damit der Plot funktioniert. Darüber hinaus hatte der Film so seine Plotholes und Kontinuitätsprobleme, die bei solchen Filmen schwer ins Gewicht fallen. 

 

Vielleicht, vielleicht auch nicht 5/10

(2008, Adam Brooks)

Spoiler


Für eine 08/15 Hollywood Romanze/Komödie ganz ok. Der Film versucht merklich von der Hollywood Formel für solche Filme abzuweichen, was nur bedingt gelingt. Immerhin gab es den Versuch.

 

 

 

 

Am 20.11.2016 um 00:55 schrieb team-DX-treme:

 

Bei mir hat er das schon mit Filmen wie Zodiac und vor allem Prisoners erreicht. Ein wirklich guter Schauspieler. Der hätte den Oscar für Nightcrawler bekommen müssen.

 

Jupp, in den Filmen hat er mir auch sehr gut gefallen. Kann da noch Enemy empfehlen. Da fand ich ihn vor Nightcrawler am besten. 

 

Am 20.11.2016 um 02:05 schrieb Collin:

 

Das wäre dann 2015 gewesen. Mal abgesehen davon, dass Gyllenhaal nicht nominiert war, hat er zurecht keinen Oscar für Nightcrawler bekommen. Der Oscar ging in dem Jahr an Eddie Redmayne und das völlig verdient.^^

 

Na ja, über zurecht erhaltene Oscars kann man ewig streiten. zB hat 2015 Baymax den Oscar für den besten Animationsfilm erhalten und The Lego Movie wurde nicht mal nominiert. Für mich ist The Lego Movie ein Film der auf verschiedenen Ebenen richtig gut ist und beim wiederholten Gucken noch schöne Details offenbart. Zu Baymax fällt mir nicht viel positives ein und der Film wirkt sehr Formelhaft . Hat Baymax den Oscar zu Recht erhalten? Mag sein. Mmn aber ist nicht mal die Nominierung gerechtfertigt. Ich will hier keine Oscar Debatte anfangen, weil es am Ende persönliche Geschmäcker entscheiden, aber ein Qualitätsmerkmal ist eine Oscarnominierung oder Verleihung leider schon lange nicht mehr. Jedes Jahr fliegen unzählige Filme unter dem Radar der Oscars vorbei obwohl sie bei anderen Filmpreisverleihungen durchaus Aufmerksamkeit erhalten. 

 

 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb team-DX-treme:

 

Enemy hab ich schon gesehen, aber den muss ich mir nochmal geben. Is echt ein Film, wo man viel zu interpretieren hat. Bei einem Interview das Gyllenhaal geführt hat für Nightcrawler, hat er gesagt er wollte dass er aussieht wie eine hungrige Hyäne. Hat er meiner Meinung nach richtig gut hinbekommen. ^^

 

Bei Enemy will ich dich aber vorwarnen, dass es ein sehr eigener Film ist. Wunder dich nicht, wenn du beim Abspann da sitzt und dich fragst, was du da eigentlich gesehen hast. ^^

Jo bei Southpaw war er auch ganz gut, aber es war schauspielerisch nicht sein bester Film. :)

 

 

Jupp Enemy ist tatsächlich kein Film der nebenbei geguckt werden sollte. Der Film hat einen hohen Interpretationsbedarf und fordert den Zuschauer mMn sogar auf tiefer in den Film einzusteigen, bietet er doch quasi in jeder Szene etwas interpretationswürdiges. Dieser Analyse hält er auch mühelos stand. Ich würde sagen es ist ein Film über den man schön diskutieren kann. Interessant ist es bestimmt wer ihn wie verstanden hat. Für mich war es einer der besten Filme 2014.

 

Das mit der hungrigen Hyäne trifft es wirklich ziemlich gut. ^_^

 

vor 6 Stunden schrieb Celinilein:

Hey hier gehts ja zufälligerweise gerade um Gyllenhaal^^

 

Stimmt. Hungrige Hyäne triffts echt gut bei Nightcrawler :biggrin5: Schon krass seine Transformation, wenn man ihn in Southpaw gesehen hat als Muskelpaket O.o 

 

Enemy folgt bei mir auch noch demnächst. Genau wie Demolition :)

 

Hat mich einfach überhaupt nicht gepackt und die Handlung ist mMn eher dahingeplätschert. Mir hat auch ein richtiges Motiv gefehlt warum Samuel L. Jackson so gehandelt hat. 

 

 

Bei Gyllenhaal fällt mir bei all seinen Filmen auf, dass er nie "sich selbst" spielt. Von der Transformation mal abgesehen. Seine Charaktere sind immer unterschiedlich und überzeugend. Das mag jetzt zwar komisch klingen, aber ihn hätte ich gerne als Joker gesehen anstellen von Leto. Ich bin mir sicher Gyllenhaal hätte einen eigene Joker erschaffen. 

 

Demolition steht auch auf meiner Liste. Bei "Rocky" Filmen wie Southpaw tu ich mich immer etwas schwer aber der wird sicherlich auch noch geguckt. 

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