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IGNORIERT

Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß


  

2 Stimmen

  1. 1. Bewertet das Spiel bzw. den Spielspaß

    • 1 - sehr schlecht
      0
    • 2 - schlecht
      0
    • 3 - geht so
      0
    • 4 - unterdurchschnittlich
    • 5 - durchschnittlich
      0
    • 6 - ganz gut
      0
    • 7 - gut
      0
    • 8 - sehr gut
      0
    • 9 - überragend
      0
    • 10 - absolut genial
      0
Durchschnittsbewertung: 4


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Ich vergebe mal eine -4-

 

Affected - The Manor ist ein Walking-Simulator, bei dem man ein Horror-Haus betritt mit nix interagieren kann (obwohl bei der Controllersteuerung steht, dass man mit :x: mit Gegenständen agieren kann, hab aber keinen einzigen gefunden !), nicht sterben kann und sich quasi von Raum zu Raum bewegt, bis das Spiel eben irgendwann endet.

Man startet das Spiel im Garten vor dem Haus und da sieht es dank Nachthimmel und großem Mond eigentlich noch sehr stimmig aus, obwohl man da eben schon feststellt, dass die Grafik ziemlich low ist, Gegenstände bestehen eben aus wenig Polygonen. Nachdem man die Eingangshalle betritt kann man sich zwischen einem rechten und linkem Weg entscheiden und ab da geht es streng linear weiter, da man sich von Zimmer zu Zimmer fortbewegt und es eben auch immer nur eine Tür gibt, die offen ist, so dass man gar nicht mal die Möglichkeit hat, sich zu verlaufen. Man merkt auch, dass dieser Weg geometrisch keinen Sinn ergibt, man bewegt sich eben durch Zimmer und durch Flure, aber wenn ich mir das räumlich vorstelle, passt da einfach gar nix zusammen (was aber auch nicht schlimm ist). Es ist eben nur so: Die zwei Wege, die man am Anfang zur Wahl hat, kreuzen sich auch nicht mehr.

Ich hab einen zweiten Run gemacht (ein Run dauert 30 Minuten) und beim zweiten Run natürlich den anderen Weg benutzt. Dieser Weg ist mit komplett anderen "Highlights" ausgestattet und somit lohnt sich eben der zweite Weg, wenn man eben alle "Effekte" sehen will,  was die Programmierer da aus dem Hut gezaubert haben.

 

 

Zugegeben, die Grundkonstellation vom Spiel ist nicht schlecht. Es ist dunkel und man hat eine Taschenlampe (am Kopf), was mir eben immer gefällt (und wohl auch sehr einfach zu programmieren ist, da dann nicht so viel Rechenleistung beansprucht wird). Man kann sich mit dem Controller frei bewegen, wahlweise auch frei drehen (ist ein wenig langsam eingestellt) oder eben per :v: oder :d: in 15-Grad-Schritten drehen. Alles gut bisjetzt.

 

Aber es ist eben so lieblos umgesetzt. Die Grafik ist schwach, es gibt zwar stimmungsvolle Lichteffekte durch Kerzen oder ähnliches, aber Nebel oder so was, was das Spiel dreckig macht, sucht man eben vergebens. Und nach zehn Minuten merkt man eben auch, wie das Spiel aufgebaut ist und dass es sich quasi immer wiederholt und keine Steigerung zu erwarten ist.

 

Man hangelt sich quasi von Jumpscare zu Jumpscare und es sind noch nicht einmal gute, sondern teilweise echt lächerliche. Highlights gibt es trotzdem z.B.

 

Spoiler

gibt es einen Raum, indem ein Tisch abhebt und sich dreht, einen Weg über eine Brücke, der eine sehr schöne Tiefe hat und einen Kinosaal. Das sieht schön aus und fühlt sich auch teilweise gut an.

 

 

Liebe Programmier, wir lieben Horror in VR. Aber einfach sinnlose Jumpscares aneinanderreihen ist eben kein Horror. Natürlich erschreckt man, aber is ja auch kein Wunder, wenn was plötzlich mit lauter Musik auftaucht. Aber ihr müsst doch merken, dass so etwas einfach nur scheiße ist. Horror entsteht in VR durch dreckige Atmosphäre und druch alles andere außer eben Jumpscares!

Zum Vergleich: Resident Evil 7 hat ungefähr nur die Hälfte Jumpscares von der Anzahl her wie ihr hier in einer halben Stunde. Und dennoch trumpft eben Resident Evil durch Atmosphäre auf, in jeder Pore. Dadurch, dass auch dort Jumpscares passieren, weiß man als Spieler, dass man nie sicher sein kann und so steigern die wohl dosierten Jumpscares eben das Spiel.

 

Aber bei euch ist es einfach nur ärgerlich. Ja, ihr geht mir richtig auf die Klöten, wenn ihr meint, dass ihr ein gutes Spiel programmiert, indem es nur das Ziel ist, Spieler zu erschrecken. Man muss doch selber beim Testen merken, dass das Scheiße ist, was man hier als Konzept programmiert hat. Und eben genau Null Inhalt bietet.

 

Naja, wie auch immer. Ich vergebe dennoch mal 4/10, weil ich mich frei bewegen konnte und hier und da eben mal so etwas wie minimale Atmosphäre aufkam.

 

 

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